Adventure Tour mit eigenem Geländewagen

1. Reisetag: Individuelle Anreise zum Fährhafen Genua / Italien. Anschließend Einschiffung auf die Fähre, die Sie in ca. 20 Stunden nach Tunis bringt. Auf der Überfahrt können Sie sich schon auf die bevorstehende Tour einstellen. Sie erfahren etwas über Satellitennavigation, genießen die tunesische Küche und lassen sich in den 2-4 Bett Kabinen in den Schlaf schaukeln.

2. Reisetag: Wir genießen den Tag auf See und erreichen schließlich am Nachmittag den Hafen von Tunis. Schon bei der Erledigung der Zollformalitäten spüren Sie die afrikanische Mentalität hautnah. Aber schließlich haben wir ja viel Zeit. Unser Konvoi zieht nun los in Richtung Süden. Zunächst auf Teerstraßen, denn wir wollen den dicht besiedelten Gebieten schnell entkommen. Nach ca. 100 km suchen wir uns unser 1. Camp - unsere 1. Nacht in Afrika.

3. Reisetag: Mit vielen bunten Eindrücken führen uns nun verborgene Pisten über das Steppenhochland nach Südwesten, denn nicht nur die Fahrer warten schon auf die unbefestigten Wege sondern auch unsere gut ausgerüsteten Geländefahrzeuge. Die teils staubigen Pisten führen u.a. durch ein traumhaftes sandiges Wadi bis nach Gafsa, dem Tor zur Sahara. In Gafsa tanken wir unsere Fahrzeuge nochmals auf und suchen uns dann einen schönen Campplatz.

4. - 5. Reisetag: Nach einem Campfrühstück suchen wir uns anhand guter Karten und Satellitennavigation auf einsamen kniffligen Pisten den Weg zu den Gebirgsosasen, die in einer spektakulären Felslandschaft nahe der algerischen Grenze liegen. Dort lädt uns eine herrliche Landschaft mit roten Schluchten, Wasserfällen und Gärten voller Dattelpalmen zu einer kleinen Wanderung ein. Herrliche Landschaften, steinige Pisten, kleine Dörfer und winkende fröhliche Kinder säumen unsere Piste. Wir lassen die Gebirgsoasen hinter uns liegen und fahren nun durch das Chot el Rharsa nach Tozeur. Wir übernachten am Belvedere Felsen auf einfachem kleinen Campground mit Bademöglichkeit im warmen Quellpool.

6. Reisetag: Nach einem kleinen Bummel durch das quirrlige Tozeur, gelegen in einer bilderbuchartigen Palmenoase, machen wir uns auf nach Douz. Uns erwartet das größte Salzseengebiet der Sahara, das Chott el Djerid. Diese fremdartige, lebensfeindliche Landschaft übt einen besonderen Reiz aus. Der Chott liegt genau auf Meereshöhe und beherbergt metertiefe Salzsümpfe. Wir umfahren das Chott auf Pisten im Süden. Es herrscht völlige Stille in dieser abgeschiedenen Weite, wo kein Leben sichtbar ist

7. - 8. Reisetag: Nachdem wir das Chott südlich umfahren haben, werden die Passagen immer sandiger, kleinere Dünen sind zu überqueren bis wir dann doch den Reifenluftdruck reduzieren müssen, um uns nun mit den ersten Dünen des "großen Erg Orientale" anzulegen. Am Nachmittag suchen wir uns einen Campplatz mitten in einem riesigen Dünenmeer. Sie werden von unseren Guides wieder kulinarisch verwöhnt. Genießen Sie die Stille der Wüste bei einem herrlichen Campfire und einem grandiosen Sternenhimmel. Am nächsten Morgen bauen wir das Camp ab und lassen uns mit unseren Fahrzeugen weiter durch die traumhafte Dünenlandschaft treiben, Souvenirs finden wir an einem großen Sandrosenfeld in der Gegend um El Faouar, gegen nachmittag steuern wir ein 3-Sterne Hotel in Douz an, um nach den ersten beiden Dünentagen zu relaxen.

9. - 11. Reisetag: Wir füllen unsere gesamten Wasser-, Treibstoff- und Lebensmittelvorräte auf: jetzt ist Off Road pur in der Sahara angesagt! Wir suchen uns einen Weg quer durch die Sanddünen in das Camp Ksar Ghilane. Wir erleben Wüste in Reinkultur und werden eine Menge Teamgeist aufbringen müssen, um unsere gelegentlich eingesandeten Fahrzeuge wieder flottzumachen. Unvergeßliche Wüstencamps unter einem traumhaften Sternenzelt, knisterndes Lagerfeuer und die absolute Stille und Einsamkeit der Wüste machen diese Tage zum unvergeßlichen Erlebnis. Zuerst steuern wir ein Sandrosenfeld an, danach verlassen wir uns auf Satellitennavigation, auf den Kompass die Sonne und die Sterne. Verpflegung aus der Expeditionsküche. Endlich erreichen wir die berühmte Oase Ksar Ghilane, mit einer heißen Thermalquelle, die zum Baden einlädt. Hier gibt es ein einfaches Camp mit heißen Duschen. Wer noch nicht genug hat von Sand und Dünen kann sich noch ein letztes Mal in der Sahara austoben, z.B. quer durch die Dünen zu einem ehemaligen französischen Fort. Wer es bequemer (?) haben möchte, bucht einfach vor Ort einen Dromedarritt bei Sonnenauf- oder Untergang oder relaxt ganz einfach in der Oase.

12. Reisetag: Wehmütig verlassen wir die Sahara und begeben uns zunächst auf die Piplinepiste in Richtung Norden, von sandigen Wellblechpisten wechselt die Strecke dann in ein idyllisches Tal mit schönen Tafelbergen, das Oued (Flußbett) ist mit Ölbäumen, Palmen und Feigenbäume geradezu ein idyllischer Platz für eine schöne Mittagspause. Interessanten Pisten führen wieder in eine herrliche Bergwelt, nach Guermessa, im Gegensatz zu Chenini ein noch vom Massentourismus verschontes reizvolles Berberdorf. In diesem wie ein Amphitheater angelegten Berberdorf ist alles malerisch und groß, ganz nach der stolzen Art der Berbern. Eine interessante, landschaftlich reizvolle Bergstrecke führt in das karge Hochland des Dahar Berglandes (landschaftliche Kulisse von Steven Spielberg´s "Krieg der Sterne") nach Matmata, bekannt durch die faszinierenden Höhlenwohnungen. Wir übernachten evtl. in einem originellen Höhlenhotel oder an einem schön gelegenen Campplatz.

13. Reisetag: Wir erreichen Kairouan, die Hauptstadt des westlichen Islams und neben Mekka, Medina und Jerusalem eine der 4 heiligen Städte. Bei der Stadtbesichtigung werden wir die fast unversehrt erhaltene Medina (Altstadt) mit ihren weitläufigen Souks und bedeutenden Moscheen kennenlernen. Das quirrlige Leben in den Souks mit seinen orientalischen Düften, Straßenhändlern,... sind schon ein Erlebnis für sich. Nach einem ausgiebigen Bummel steuern wir auf Asphaltstraßen ein schönes 4 Sterne Hotel in Hammamet an. Ein Pool sowie eine gut sortierte Bar lassen uns die "Strapazen, Sand und Staub " der letzen Wochen schnell vergessen.

14. Reisetag: Nach einem guten Frühstück fahren wir auf der Autobahn die letzten 60 km von Hammamet nach Tunis zum Fährhafen. Heute heißt es Abschied nehmen von Africa: wir rollen mit unseren Geländewagen in den Bauch der Fähre und nehmen Kurs auf Genua.

15. Reisetag: Nach der Ausschiffung am Nachmittag in Genua treten wir die individuelle Heimreise an.

Bitte beachten Sie: Dieser Reiseverlauf ist nur ein Vorschlag. Es gibt eine Vielfalt von Variationen, die wir am besten unterwegs am Lagerfeuer besprechen. Wir können dann entscheiden ob wir die Saharafahrten ausdehnen möchten (es gibt noch herrliche unberührte Dünengebiete !! )oder lieber auf den Gebirgspisten etwas herumkraxeln,......

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